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Südafrika/Mosambik 
Achtung wilde Tiere!

Achtung wilde Tiere!


Bitte beachten Sie: Sie befinden sich in einer der ursprünglichsten Gegenden unserer Erde, in der der Mensch nur zu Gast ist. Die eigentlichen Herrscher dieser Regionen sind die wilden Tiere. Diese bewegen sich frei durch die Landschaft. Kaum ein Nationalpark oder eine Lodge sind tatsächlich durch Zäune begrenzt. So lange Sie sich in einem Fahrzeug, einem Zelt oder Ihrer Unterkunft befinden, besteht in der Regel keine Gefahr, denn die Wildtiere nehmen Sie dann nicht als Person wahr, sondern sehen die Anwesenheit des Wagens oder des Zeltes als wäre es ein Baum oder ein anderer Teil der Landschaft.

Sind Sie jedoch zu Fuß unterwegs, bewegen Sie sich bitte außerhalb Ihrer Lodge / Ihres Zeltes mit größter Vorsicht! Denn egal wie possierlich und träge so ein Löwe oder Flusspferd aus dem Safarifahrzeug wirken mag, es handelt sich um ein Wildtier, das im Menschen einen Eindringling in sein Territorium oder eine schmackhafte Mahlzeit sieht und unvermittelt angreifen kann.
Zu den gefährlichsten Tieren Afrikas zählen Flusspferde, die aufgrund ihres ausgeprägten Territorialverhaltens alles und jeden angreifen und töten, der ihnen und ihrer Familie zu nahe kommt. Die meisten tödlichen Unfälle in Afrika gehen auf das Konto dieser Vegetarier! Wenn ein Flusspferd sein Maul weit öffnet, so gähnt es nicht, nein, es droht Ihnen, sich schnellstens zu entfernen.

Aber auch Elefanten, Löwen, Nashörnern und Büffeln sollte man zu Fuß nicht zu nahe kommen (zumindest nicht so nahe, dass sie Sie riechen können). Elefanten haben eine ausgeprägte Körpersprache: wenn sie den Kopf schütteln und die Ohren weit aufstellen, so ist dies auch das Signal, dass man das Weite suchen sollte. Lautes Trompeten, dass den Eindringling abschrecken soll, verfehlt meist seine Wirkung nicht.

Besondere Vorsicht sollten Sie auch gegenüber anderen Wildtieren walten lassen. Meistens gut getarnt oder versteckt, leben die giftigsten Tiere Afrikas: die Schlangen und Skorpione. Prinzipiell sollten Sie keine Schlange oder Skorpion berühren, denn im Zweifelsfall sind sie in dieser Region hochgiftig und meist ist ein Antiserum einige Fahrstunden entfernt (wenn überhaupt vorhanden).
Als ausgesprochen gefährlich aufgrund der ausgefeilten und unerwarteten Technik gilt die afrikanische Speikobra. Wie jede Kobra richtet sie ihren Hals bei Bedrohung auf und formt ihn zu einem Schild. Doch anders als andere Vertreter ihrer Art, hat sie eine zusätzliche Verteidigungsmethode: sie spuckt ihr Gift bis zu 2m treffsicher in die Augen ihres Gegners, um ihn von sich abzulenken und ungehindert fliehen zu können. Wird dieses Gift nicht sofort aus den Augen gewaschen, kann man daran erblinden. Trifft es auf offene Wunden oder Schleimhäute kann es ins Blut gelangen und schwere Gewebeschäden hervorrufen oder gar zum Tod führen.

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