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Grönland Winter 
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Der Norden Einer der nördlichsten besiedelten Plätze der Erde erwartet Sie mit Thule, das von den einheimischen Inuit, die hier noch auf traditionelle Weise von der Jagd und der Fischerei leben, Qaanaaq genannt wird. Hundeschlitten und Kajaks gehören zu den meist benutzten Verkehrsmitteln. Felsige Inseln und malerische Siedlungen prägen die raue Landschaft. Siorapaluk ist die nördlichste natürlich entstandene Siedlung der Welt. Die offiziell 90 Einwohner versorgen sich hauptsächlich durch die Jagd nach Seelöwen, Narwalen und Walrossen. Im Sommer ziehen einige Familien in die umliegenden Fjorde, um das gute Wetter für die Jagd zu nutzen. Zwei Gletscher strecken ihre Zungen in den Fjord und die Klippen, die den Ort umgeben, sind während des kurzen Sommers beliebte Vogelnistplätze. Der Westen (Kitaa) Einst war Kangerlussuaq eine kleine Militärbasis, deren Hinterland über wahre Naturschätze verfügt. Das einfach zu erreichende Inlandeis und die umgebenden Hügel sind der ideale Ort, um die heimische Tierwelt zu beobachten. Große Herden von urwüchsigen Moschusochsen und leichtfüßigen Karibus streifen hier durch die arktische Tundra, vereinzelt beobachtet von hungrigen Polarfüchsen. Sisimiut versprüht mit seinem farbenfrohen Hafen den Charme eines kleinen Fischerdorfs, obwohl es Grönlands zweitgrößte Stadt ist. Der Ort verfügt über viele nette Sehenswürdigkeiten wie einem Museum, der ältesten Kirche Grönlands oder Ruinen der Saqqaq-Kultur und bietet sich als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge in die Umgebung an. Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die Ihnen den Atem stocken lassen: Ilulissat in der Diskobucht ist einer davon. Turmhohe Eisberge gleiten anmutig an Ihnen vorbei, so groß, dass Sie es mit Ihren Sinnen kaum begreifen können. Pro Tag entlässt der Ilulissat-Kangerlua-Gletscher unfassbare 20 Millionen Tonnen Eis ins Meer, eine Menge, die die Stadt New York jährlich an Wasser verbraucht. Der Ort selbst ist mit 4.500 Einwohnern der drittgrößte Grönlands und verfügt über mehr als 6.000 Schlittenhunde und drei Museen, darunter das Knut Rasmussen-Museum. Die Diskoinsel, Grönlands größte und jüngste Insel, kombiniert bizarre Felsformationen mit dramatischen Landschaften, Inlandeis mit Warmquellen und unerwarteten Pflanzenreichtum mit einem der am schnellsten wachsenden Gletscher der Erde (bis zu 100m pro Tag). Trotz dieser erstaunlichen Attribute verirren sich nur wenige Besucher hierher. Doch die, die es wagen, werden mit einer unfassbaren Stille und faszinierenden Wanderrouten belohnt. Besonders an klaren, sonnigen Tagen begeistert Uummannaq seine Besucher dank des rötlich schimmernden Gipfels, der den Ort überragt. Bunte Häuschen scheinen förmlich an der steilen Felsküste fest geklebt zu sein. Uummannaq gilt als sonnigster und trockenster Ort Grönlands, dessen felsige Umgebung von verschiedensten Vogelarten zum Nisten aufgesucht wird. Alle je in Grönland ansässigen Kulturen waren irgendwann einmal in Upernavik, und so wimmelt es in dieser Gegend von archäologisch interessanten Relikten. Die gesamte Altstadt wurde aus diesem Grund zur historischen Schutzzone ernannt, in der sich, auf mehrere Häuser verteilt, Grönlands ältestes Museum befindet. Der Süden Der landschaftlich reizvolle Süden Grönlands verfügt zwar nicht über die großen Eismassen der Diskobucht und die Berge erreichen nicht deren Maße, dennoch ist das Bergpanorama Ehrfurcht gebietend. Nuuk ist Grönlands Hauptstadt und bei weitem die größte Stadt des Landes. Sie verfügt über einige interessante Museen sowie über einen charmanten alten Stadtteil Kolonihavn. Paamiut verfügt über eine große Handwerkstradition und bietet Reisenden spektakuläre Tierbeobachtungen, darunter Buckelwale und Weißschwanz-Adler wohingegen Narsarsuaq weiter im Süden, sich als Sprungbrett für Ausflüge in die Umgebung anbietet, z.B. zum Inlandeis oder zum Qooroq Eisfjord. Igaliko liegt inmitten einer grünen Idylle. Besonders bedeutsam sind die Ruinen von Gardar, im 12. Jahrhundert das religiöse Zentrum des norwegischen Grönlands, die Ihnen auf Schritt und Tritt in Igaliko begegnen. Der Osten (Tunu) Ost-Grönland wird von den Einheimischen auch Tunu, die Rückseite, genannt, das sich aufgrund seiner Isolation ganz anders entwickelte als der Westen. Kulusuk liegt an den zerklüfteten Hängen einer eisbedeckten Bucht, umgeben von dramatischen Berggipfeln und felsigen Spitzen. Die Menschen haben sich den traditionellen Lebensstil bewahrt, und so sorgt die Jagd nach Seelöwen für die Ernährung der eigenen Familie. Die bunten Häuser und der rührende Friedhof bieten Besuchern zahllose Fotomotive. An den steilen Hängen des Kong Oscar Havn gelegen, bietet Ammassalik, die größte Siedlung Ost-Grönlands, eine entspannte Atmosphäre und die ideale Ausgangsbasis für Erkundungen der Umgebung. Diese ist der Traum jedes Abenteurers: ungezähmte arktische Landschaften bieten zahllose Möglichkeiten zum Wandern, Bergsteigen und Kajakfahren.
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