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Argentinien & Chile 
Städte

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Buenos Aires
Buenos Aires am Rio de la Plata ist die Hauptstadt sowie das politische, kulturelle, kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens. Der Name kommt von einer Schutzheiligen der Seefahrer, der heiligen Maria des Guten Windes (span. Santa Maria del Buen Ayre) nach der die Gründer sie benannten, um sich damit für die günstigen Wetterbedingungen auf der Anfahrt zu bedanken.

Die 200 Quadratkilometer große Stadt bildet den Kern des Großraums Buenos Aires mit etwa 13 Millionen Einwohnern. Diese nahezu geschlossene Agglomeration streckt sich heute rund 68 Kilometer von Nordwest nach Südost und etwa 33 Kilometer von der Küste nach Südwesten aus. Etwa ein Drittel aller Argentinier wohnt in dieser Region.

Die Plaza de Mayo im östlichen Bereich von Buenos Aires war Ausgangspunkt der ursprünglichen Besiedlung und stellte in Form eines Halbkreises den städtischen Kern dar. Hier steht auch die Hauptkirche der Katholiken in Buenos Aires, die Catedral Metropolitana. Seit den 1950er-Jahren sind außerhalb der Stadt Geschäftszentren und andere Einrichtungen angewachsen. Theater, Hotels, Restaurants sowie Finanz-, Geschäfts- und Regierungsbüros und einige luxuriöse Wohnkomplexe liegen konzentriert nördlich und westlich des Plaza-Gebiets.

Das bekannteste Theater der Stadt ist das Teatro Colón. Es ist eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt und gilt als das Beste, was die Akustik des Gebäudes betrifft. Der Kronleuchter im großen Saal misst mehr als 7 m im Durchmesser und besteht aus mehr als 700 Glühbirnen. Eröffnet wurde das Opernhaus 1908 und viele wichtige Opernstars wir die Callas und Pavarotti traten hier bereits auf.

Eines der Wahrzeichen Buenos Aires ist der Obelisk im Herzen der Stadt inmitten der Plaza de la Republica. Er wurde 1936 zum 400-jährigen Stadtjubiläum eingeweiht. Der Sockel des 67 m hohen Obelisken bedeckt die Fläche von 49 m².

Die Casa Rosada, also das rosafarbene Haus, ist der argentinische Präsidentenpalast und befindet sich an der Ostseite der Plaza de Mayo. Die Casa Rosada ist der offizielle Amtssitz des Präsidenten und wird in der Regel nur zu formellen Anlässen genutzt.
Der erste rosafarbene Außenanstrich erfolgte im Jahr 1873, während der Regierungszeit von Präsident Domingo Faustino Sarmiento. Für die Farbgebung gibt es zwei Erklärungen: Einerseits wird erzählt, Sarmiento habe die Farben der verfeindeten Unitarier und Föderalisten, Weiß und Rot, mischen lassen, um damit die Einheit Argentiniens zu symbolisieren. Andererseits soll Rosa im 19. Jahrhundert eine verbreitete Farbe für Häuseranstriche gewesen sein, die durch die Mischung von Kalk mit Ochsenblut entstand, das wegen seiner wasserabweisenden Eigenschaften benutzt wurde.

San Telmo ist eines der ältesten Viertel der Stadt und besticht besonders durch den großen Anteil an alter Bausubstanz, die noch viele Kolonialbauten und Kopfsteinpflasterstraßen aufweist.  Zu den größten Sehenswürdigkeiten San Telmos zählen alte Kirchen, Museen und Antiquitätenläden sowie der Antiquitätenmarkt auf der Plaza Dorrego. San Telmo gilt außerdem als die Wiege des Tango.

Recoleta ist ein Stadtteil im Norden von Buenos Aires und einer der elegantesten und teuersten Wohn- und Geschäftsviertel der Hauptstadt, aber auch ein Viertel mit der höchsten Bevölkerungsdichte der Stadt. Wohlhabende Familien errichteten in Recoleta große Villen im französischen Stil und verhalfen so zum Spitznamen Recoletas, "das Paris Amerikas". Das Stadtviertel wurde hauptsächlich zu der Zeit gebaut, in der Argentinien zu den reichsten Ländern der Erde gehörte. In den 1950er und 60er Jahren wurden viele der damaligen Herrschaftshäuser in den Unruhen zerstört, daher bestehen heute in Recoleta moderne elegante Gebäude neben den traditionellen Villen von damals. Einige sehr schöne alte Villen kann man entlang der Avenida Alvear besichtigen. In Recoleta finden sich außerdem viele Botschaften. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Recoleta gehört der Friedhof La Recoleta. Neben den letzten Ruhestätten anderer prominenter Argentinier befindet sich hier auch das Grab von Eva Perón, auch Evita genannt.

Wer an Buenos Aires denkt, kommt schnell auf die Assoziation mit bunten Häusern des volksnahen Stadtviertes la Boca. La Boca ist auch die Heimat des traditionellen Fußballclubs Boca Juniors.
Das grünste Stadtviertel von Buenos Aires ist Palermo. Hier gibt es zahlreiche Parks, wie den Botanischen Garten und den Zoo.

Mendoza
Mendoza gilt als das Tor zu den Anden. Der Aconcagua mit seinen stattlichen 6.959 m der höchste berg Südamerikas liegt ganz in der Nähe der Stadt. Viele Bergsteiger und andere Touristen nennen den Aconcagua als Grund für ihren Besuch. Für all diejenigen, für die die Besteigung eines Sechtausenders zu viel des Guten ist, bieten verschiedene lokale Veranstalter unterschiedliche Aktivitäten wie Reiten, Wandern, Raften oder Paragliden an.
Des Weiteren kommen Reisende gerne nach Mendoza aufgrund der hervorragenden Weine, die hier angebaut werden. Wenn Sie eine Weinfarm besuchen möchten, um sich aus erster Hand über den Anbau zu informieren oder einfach nur, um Wein zu probieren, wenden Sie sich an uns, wir können Ihnen einen Ausflug zu renommierten Winzern dieser Region anbieten.

In Mendoza gibt es einen zentralen Platz, die Plaza Independencia, die sich über zwei Blocks erstreckt. Hier, wo auch die wichtigsten Straßen der Stadt einmünden, spielt sich vornehmlich das Leben der Bewohner Mendozas ab.

Bariloche
San Carlos de Bariloche, kurz Bariloche, ist der wichtigste touristische Ort der Provinz Rio Negro im argentinischen Seendistrikt, der zu Patagonien zählt. Bariloche liegt malerisch am Nahuel Huapi See, 770 m über dem Meeresspiegel.
Es ist hervorragend an die Bedürfnisse von Reisenden angepasst und bietet verschiedenste Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte. Die Stadt mit ihren 90.000 Einwohnern ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Die typischen Chalets, die in Bariloche allgegenwärtig sind, stammen von den schweizerischen Einwanderern, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier nieder ließen. Diesen Einwanderern ist es auch zu verdanken, dass man in Bariloche die beste Schokolade Argentiniens bekommt.

Wahrscheinlich haben sich die Schweizer aufgrund der Skimöglichkeiten hier angesiedelt, denn Bariloche ist ein berühmtes Wintersportgebiet, das aber auch im Sommer viele Aktivitäten bietet. So können Sie hier Wandern, Reiten, Paragliden oder Kajak fahren. Es ist ein perfekter Ausgangspunkt für einen Besuch des Mount Tronador, Victoria Islands, des Arrayanes-Waldes, El Bolsóns oder San Martín de Los Andes. Wenn Sie von Bariloche nach Villa Angostura fahren und dort den Weg nach San Martin de Los Andes einschlagen, fahren Sie auf der ‘Ruta de los Siete Lagos’ (Straße der sieben Seen), ein Weg, der die Mühe lohnt.

Salta
Salta, im Nordwesten Argentiniens, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und gilt als aufgrund ihrer Lage am Fuße der Anden als die schönste Kolonialstadt des Landes. Der Spitzname Saltas ist ‚La Linda’, die Schöne. Besonders sehenswert ist die Kathedrale, die Plaza 9 de Julio mit dem MAAM Museum (in diesem Museum werden drei gut erhaltene Kinder-Mumien aus der Inkazeit ausgestellt, die während einer Expedition zum Berg Llullaillaco entdeckt wurden) und dem aus dem 18. Jh. stammenden Cabildo, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude, in den heute Geschäfte und Restaurants zum Verweilen einladen.

In Salta fährt der ‘Tren a las Nubes’, der Zug in die Wolken ab. Der ‘Tren a las Nubes’ wurde einst als Transportmittel für Mineralien zwischen Chile und Argentinien genutzt. Der Bau der Trasse nahm mehr als 20 Jahre in Anspruch und heute gilt diese Strecke als eine der schönsten Bahnlinien unsere Erde. Durch etwa zwanzig Tunnels, über mehr als dreißig Brücken und Haarnadelkuven erreicht der Zug eine Höhe von 4.200 m über dem Meeresspiegel. Die bekannteste Brücke, die auch oft auf Abbildungen mit dem Zug zu sehen ist, heißt La Polvorilla.

Südlich von Salta befindet sich der Ort Cachi. Die Fahrt Salta – Cachi dauert etwa drei Stunden. Die gepflasterten Straßen, die koloniale Architektur und die vornehmen Gebäude machen Cachi zu einem der schönsten Orte des Valle de Calchaquí.

Der Weg von Cafayate nach Salta über die RN68 führt größtenteils durch ein fruchtbares Tal, das Quebrada de Cafayate, das mit fantastischen Felsformationen gespickt ist.  Manche von ihnen haben einen klingenden Namen wie die Teufelskehle oder das Amphitheater und laden zu ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen ein. Je weiter Sie sich von der Straße entfernen, desto größer werden Ihre Chancen wilden Guanacos, Füchsen, Kondoren oder Papageien zu begegnen. Neben Mendoza ist Cafayate ein berühmtes Weinanbaugebiet mit idealen Bedingungen.

Purmamarca ist ein kleines malerisches Dorf in der Provinz Jujuy, die im Norden an die Provinz Salta grenzt. Von Salta nach Punamarca sind es ca. 130 km und von San Salvador de Jujuy, die Hauptstadt der Provinz  etwa 60 Kilometer. Der Cerro de los Siete Colores, in der Nähe von Punamarca, erhielt seinen Namen aufgrund der verschiedenen Mineralien, die die unterschiedlichen Farben seiner Flanken hervorrufen. Am frühen Morgen ist der Cerro de los Siete Colores besonders schön anzusehen. Wie in vielen anderen Orten Argentiniens, spielt sich auch in Punamarca das Leben in und um den zentralen Platz ab.
Etwa 125 km von  Purmamarca entfernt liegen die Salzebenen Salinas Grandes. Dieser ausgetrocknete Binnensee bedeckt eine Fläche von 12.000 Hektar und bietet gleißendes Weiß bis zum Horizont. Vergessen Sie auf keinen Fall Ihre Sonnenbrille, denn die Sonne wird vom weißen salz stark reflektiert! Weiter nördlich von Punamarca liegt das Quebrada de Humahuaca, das sich von der bolivianischen Grenze bis nach Jujuy erstreckt. Hier hat die Natur unter Zusammenwirkung von Erosion und Wind eine unbeschreibliche Landschaft geformt. Man kommt auf dem Weg an einigen Quechua-Dörfern vorbei, deren Bewohner von Bergbau, Viehzucht und Ackerbau sowie in zunehmendem Maße vom Tourismus leben.

Ushuaia
Ushuaia in Patagonien ist die südlichste Stadt der Welt und Ausgangspunkt für Expeditionskreuzfahrten zum einzigartigen Kontinent Antarktis, der etwa 1.000 km entfernt beginnt (der Südpol ist 4.000 km entfernt). Die farbenfrohe, an einem Berghang gelegene Stadt verfügt über unterschiedliche Baustile und fantastische Aussichten auf die schneebedeckten Spitzen des Martial-Gletschers und den berühmten Beagle Kanal. Etwa 64.000 Einwohner zählt diese Stadt, die aufgrund ihrer exponierten Lage abrupten Wetterwechseln unterliegt.

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