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Argentinien & Chile 
Regionen

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Das südliche Ende der Neuen Welt wartet mit spektakulären Naturwundern und unterschiedlichsten Landschaftssystemen auf. Die wichtigsten Regionen Argentiniens und Chiles, die Sie auf unseren Reisen entdecken können, möchten wir Ihnen an dieser Stelle genauer vorstellen.

Der Norden
Am Dreiländereck Brasilien, Paraguay und Argentinien liegen die malerischen Iguaçú-Wasserfälle. Auf einer Breite von nahezu 3.000 m stürzt das Wasser inmitten einer einzigartigen Urwaldszenerie unter lautem Tosen bis zu 80 m in die Tiefe.
Zahllose Flüsse, darunter der Rio Paraná, durchziehen den Nordosten Argentiniens und bilden einen weiten Grünstreifen, der Capybaras, Kaimanen und unzähligen Vögeln eine feuchte Heimat bietet.
Auf der Westseite des Kontinents hingegen befindet sich die Atacama-Wüste, eine der trockensten Wüsten der Erde. Sie ist geschätzte 15 Millionen Jahre alt. An einigen Orten der Region wurde seit Beginn der Wetteraufzeichnung kein einziger tropfen Niederschlag verzeichnet. Das Gebiet ist kaum besiedelt und so gibt es hier nur wenige Städte. In der Umgebung von der Ortschaft San Pedro de Atacama zeugen Geysire und der Vulkan Licancabur von tektonischer Aktivität. Aber auch das Mondtal und der Salzsee "Salar de Atacama" bieten vor der Kulisse der Anden ein eindrucksvolles Natur-Panorama.
Zu Füßen der Anden liegt das Kolonialstädtchen Salta im Valle de Lerma. Es ist ein beliebter Ort bei Touristen, da sich zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung, so auch nach Cayfate und in die merklich kühleren Andenregionen, unternehmen lassen.
Im Süden schließt die zentrale Sierra, die Region um Córdoba, an, die von sanften Hügeln und einer spannenden Geschichte geprägt ist, welche bis zur Ankunft jesuitischer Missionare zurückreicht.


Die Mitte
Mendoza und seine Umgebung ist vom Weinbau geprägt, denn rund 70% aller argentinischen Weine werden hier produziert. Mendoza gilt auch als Tor zu Trekking-Ausflügen zum Aconcagua, dem mit 6.960 m höchsten Berg Amerikas. Hier in den Zentral-Anden befinden sich auf kurzer Distanz außer dem Aconcagua noch zwei weitere schneebedeckte Sechstausender.
Die beiden Hauptstädte Buenos Aires und Santiago de Chile besitzen nahezu übermächtige Anziehungskraft. Santiago verbindet auf ideale Weise Kolonialarchitektur mit Moderne und eignet sich dank des mediterranen Klimas hervorragend für den Anbau fantastischer Weine. Nahezu 40% aller Chilenen leben in der Hauptstadt.
Buenos Aires verfügt über etwa 30% der gesamten Bevölkerung Argentiniens. Es ist eine anziehende, lebendige und kosmopolitische Stadt, die Reisenden wie Bewohnern jede Menge zu bieten hat. Streifen Sie durch die bekannten Stadtviertel La Boca oder Recoleta und besuchen Sie den Präsidentenpalast, die Casa Rosada.
Südlich von Buenos Aires schließen sich die argentinischen Pampas an, scheinbar endlose fruchtbare Graslandschaften, die noch heute Argentiniens Wirtschaftskraft ausmachen. Von hier kommen die argentinischen Cowboys, die Gauchos, und die in Europa so beliebten argentinischen Rinder.

Der Süden
Der Vulkane- und Seendistrikt befindet sich beiderseits der Grenze sowohl auf argentinischem als auch auf chilenischem Territorium. Tiefblaue, kristallklare Seen, eindrucksvolle Vulkane, ausgedehnte Wälder und rustikale Warmwasserquellen machen die Schönheit und die Attraktivität dieser Region aus. Zahllose Wanderwege, die sich auch für Trekkingtouren eignen, führen vorbei an Gletschern und romantischen, alpinen Bergdörfchen.
Abenteurer sollten sich nicht die Besteigung des Villarica- oder des Osorno-Vulkans entgehen lassen, der sich unweit von Puerto Varas über den Llanquihue-See erhebt.
Südlich des Seendistrikts erstrecken sich die endlosen Weiten Patagoniens, wo die Natur seit ewigen Zeiten sich selbst überlassen war. Patagonien ist wild, weit und wunderschön und angefüllt mit einer allmächtigen Stille, der man sich nicht entziehen kann.
Die Halbinsel Valdés steht seit einigen Jahren auf der Liste des Weltnaturerbes der UNESCO und gilt als eines der schönsten Tierreservate Südamerikas. Hier tummeln sich Magellan-Pinguine, Seelöwen, Seeelefanten und unzählige Seevögel. Die Gewässer rund um die Halbinsel werden zwischen Juni und Dezember von den majestätischen Südlichen Glattwalen als Kinderstube benutzt und dann sind hier auch die anmutigen Orcas zu finden.
Die beiden berühmten Nationalparks, der Torres del Paine und der Los Glaciares Nationalpark, bieten spektakuläre Bergmassive und glänzende Gletscher wie den Perito-Moreno-Gletscher, die eine einzigartige Kulisse für eindrucksvolle Trekkingtouren bieten.
Die Tierra del Fuego (Feuerland) bildet das südliche Ende des amerikanischen Kontinents und ist wie keine andere Region den Naturgewalten des Wetters ausgesetzt. Die Anden enden hier abrupt und es gibt noch vereinzelte Gletscher, aber auch Wälder und Moore, da der häufige Niederschlag an vielen Stellen nicht versickert. Ushuaia ist die größte Stadt Feuerlands und rühmt sich als Stadt am Ende der Welt. Für Antarktis-Reisende ist dieser geschäftige Ort zumeist nicht das Ende, sondern der Beginn einer unvergesslichen Reise zum weißen Kontinent.


Die Osterinsel
Rapa Nui, bei uns besser bekannt als die Osterinsel, gehört zu Chile, obwohl sie unglaubliche 3.700 km vom chilenischen Festland entfernt liegt. Sie gilt als der am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Flecken Land auf dieser Erde. Die nächste bewohnte Insel liegt mehr als 2.000 km von Rapa Nui entfernt. Die mehrere Meter hohen Steinfiguren, die so genannten Moai, machen die Osterinsel so geheimnisvoll und faszinierend. Etwa tausend dieser Steinmenschen wurden hier einst errichtet, davon sind einige bis zu 20 m hoch und unglaubliche 250 Tonnen schwer.

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