Beste Reisezeit und Klima
Argentinien
Mai bis September ist für die Gebiete im subtropischen Norden die beste Reisezeit. Möchten Sie Patagonien besuchen, so empfiehlt sich November bis März. Der Rest des Landes kann das ganze Jahr über bereist werden, da liegt es nur an Ihren persönlichen Vorlieben.
Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind unseren entgegengesetzt. Der Sommer dauert von Dezember bis März, der Winter von Juni bis September. Durch die enorme Nord-Süd-Ausdehnung verfügt Argentinien über viele verschiedene Klimazonen, wobei die durchschnittliche Temperatur nach Süden hin abnimmt. Der Nordosten ist feucht und warm. Buenos Aires, das in diesem Gebiet liegt, verfügt über eine durchschnittliche Temperatur von 16°C, wobei die durchschnittliche Temperatur im Juli bei 9°C und im Januar bei 23°C liegt. Im Nordwesten sind die sommer sehr warm, die Wärme lässt sich jedoch aufgrund der niedrigen Luftfeuchtigkeit gut aushalten. Die schon dem Namen nach trockene Pampa Seca verfügt über warme Sommer und milde Winter. Der durchschnittliche Niederschlag beträgt 400 mm pro Jahr. Die Pampa Húmeda ist mit mehr Niederschlag gesegnet und bietet entsprechend mehr Vegetation.
Im Westen herscht ausgeprägtes Wüstenklima. Hier befinden sich die trockensten und heißesten Orte Argentiniens mit Werten über 40°C. Die Gegend um Mendoza ist schon wieder etwas angenehmer.
Das Klima in den Steppen- und Wüstengebieten Patagoniens ist von Westwinden geprägt. Und schließlich das südliche Ende, Feuerland, ist gekennzeichnet durch milde Winter und viel Niederschlag im Sommer sowie kräftigen Wind, aufgrund der kräftigen Meeeresströmungen.
Chile
Aufgrund der Lage auf der Südhalbkugel, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt. Sommer dauert von Dezember bis März, der Winter von Juni bis September. Durch die enorme Nord-Süd-Ausdehnung verfügt über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf, wobei die durchschnittliche Temperatur nach Süden hin abnimmt. Möchten Sie das chilenische Patagonien besuchen, so empfiehlt sich November bis März. Die Wüsten Chiles sind im Herbst oder Frühjahr am angenehmsten. Die Mitte Chiles kann problemlos das ganze Jahr über bereist werden..
Das Land lässt sich klimatisch in drei Hauptzonen einteilen: Nord-, Mittel- und Südchile.
• Nordchile geprägt von der hohen Andenkette und der ausgedehnten Atacamawüste. Diese Wüste ist eines der trockensten Gebiete der Erde; oft fällt jahrelang kein Regen.
• In Mittelchile herrscht ein dem Mittelmeerraum vergleichbares Klima. Diese Region ist sehr fruchtbar und dicht besiedelt.
• Das sehr dünn besiedelte Südchile ist eine äußerst niederschlagsreiche Region.
Insgesamt wird das Klima Chiles stark durch den Humboldt-Meeresstrom entlang der Küste beeinflusst. Dieser fließt von Süden nach Norden und transportiert kaltes Meereswasser aus der Antarktis. Während zum Vergleich Nordeuropa vom warmen Golfstrom profitiert, liegen die Wassertemperaturen in Chile bei analogem Breitengrad (Nord-/Südkoordinate) deutlich niedriger. In Punta Arenas (Südchile) – das etwa gleich weit vom Äquator entfernt liegt wie Hamburg – beträgt die mittlere Tagestemperatur im Sommer lediglich 12 Grad Celsius.
Eine Besonderheit des chilenischen Klimas ist der El-Niño-Effekt, auch Südliche Oszillation genannt. Dieses Klimaphänomen betrifft zwar hauptsächlich Länder wie Peru oder Indonesien, aber auch in Chile ist er etwa alle sieben Jahre wirksam und führt hier zu vermehrten Niederschlägen im Vergleich zu Normaljahren.
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