Naturparks
Der Denali Nationalpark im Landesinneren zieht Besucher aus der ganzen Welt nahezu magisch an. Ein spezieller Bus befährt den schmalen Weg in das Herz des Nationalparks, der etwas größer ist als das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die offene Tundra-Landschaft ermöglicht es den Besuchern, Grizzlys und anderes Großwild in ihrer natürlichen Umgebung gut beobachten zu können. Die beeindruckende Kulisse für diese einzigartige Naturerlebnis bietet der Mount McKinley, der mit 6.194 m der höchste Berg Nordamerikas ist. Sein offizieller Name ‘Denali’ stammt aus dem Athabascan und bedeutet “Der Große”. Mt. McKinley wird flankiert von Mount Foraker und Mount Koven. Das Wetter in Denali ist unberechenbar. An einem tag kann es regnen, hageln, schneien und sonnig sein. Mount McKinley ist dadurch oft durch eine dichte Wolkendecke vor Blicken geschützt. Die vorherrschende Landschaftsform des Denali NP ist Taiga und Tundra. Die Baumgrenze liegt etwa auf 875m.
Dieser Park liegt am Golf von Alaska und lässt sich am besten vom Wasser aus erschließen. Von Seward fährt mehrmals täglich ein Schiff, das an den schönsten Orten des Parks vorbei kommt. Unterwegs können Sie die wilde Fjordlandschaft mit kalbenden Gletschern und einem reichen Tierleben genießen. Oft werden Sie dabei Wale, Seelöwen und Seeotter beobachten können. Weißkopfseeadler kündigen sich durch ihren markanten Schrei an. Ein Großteil des Parks entfällt auf das mächtige Harding Icefield, eines der größten Eisschilde der USA. Einen Eindruck hiervon bekommen Sie, wenn das Schiff einen Stopp beim Aialik oder beim Holgate Gletscher einlegt, wo große Eisberge unter ohrenbetäubendem Getöse vom Gletscher abbrechen. Im Norden von Seward können Sie mit dem Auto bis zum Exit Gletscher in den Park hinein fahren, wo Sie verschiedene Wanderungen unternehmen können. All diese Gletscher sind Teil des Harding Icefield und schon für sich beeindruckend.
An der Grenze zu Kanada liegt der Wrangell St. Elias Nationalpark, der größte Nationalpark Nordamerikas. Es handelt sich hierbei um das Gebiet mit den größten Gletschern außerhalb der Polarzone. Die mächtigen Eismassen fräsen tiefe Täler in die Landschaft. Die Schotterpiste in das malerische McCarthy führt Sie zum zweithöchsten Berg Alaskas, dem 5.489 m hohen Mount Saint Elias. Sie erreichen den Park über eine Schotterpiste, die nach McCarthy führt. Achtung: Sie können diese Strecke nur mit speziellen Allradfahrzeugen befahren.
Dies ist einer der Nationalparks, die nicht auf dem Landweg erreichbar sind. Der Park ist ein Teil der Alaska-Halbinsel und ausschließlich per Flugzeug erreichbar. Die wichtigste Landschaftseinheit ist das "Valley of the Ten Thousand Smokes", das ‘Tal der Zehntausend Rauchwolken’. Diese Tal ist meterhoch angefüllt mit Asche, die während einem der gewaltigsten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts (etwa 10 mal stärker als der des Mt. St. Helens) ausgestoßen wurde. Nach der Eruption des Novarupta-Vulkans bildete sich eine Unzahl von kleinen Fumarolen und Schloten, nach denen das Tal benannt wurde. Insgesamt befinden sich 14 Vulkane auf dem Gebiet des Nationalparks. Die meisten Besucher kommen nach Katmai wegen der hier lebenden Braunbären. Brooks Falls ist der Wasserfall, der nahezu jedem aus der Werbung bekannt ist, an dem Sie fischende Braunbären bei ihrer Jagd beobachten können. Von Homer aus werden unterschiedliche Tagesexkursionen in dem Park angeboten, so auch der Tagesausflug mit den bekannten Biologen Ken en Chris Day. Zur Zeit leben im Nationalpark etwa 2.000 Braunbären, damit verfügt er über die größte Population an geschützten Braunbären weltweit.
Gelegen im Südosten Alaskas ist dies der Ort um Gletscher zu bewundern. Es gibt keine Straßen im Nationalpark, der nur aus der Luft oder mit einem der gewaltigen Kreuzfahrtschiffe zu erreichen ist (z.B. Schiffe der Holland America Line). Zur Zeit gibt es hier 9 Gezeitengletscher, wovon 4 noch aktiv Eisberge produzieren. Im letzten Jahrzehnt galt der Muir-Gletscher mit seinen 3 Kilometer Breite als Star des Glacier Bay Nationalparks und das obwohl er leider wegen der Erderwärmung von 1941 bis 2004 um etwa 12 Kilometer abgenommen hat. Sie können den Glacier Bay Nationalpark mit einer eintägigen oder mehrtägigen Exkursion zum Beispiel von Juneau aus besuchen
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