Regionen
Ontario und Quebec
Das Land um die Großen Seen glänzt in allen Schattierungen von grün bis blau. Wälder und Weinberge dehnen sich entlang der Ufer aus und die voluminösesten Wasserfälle unserer Erde, die Niagarafälle, ergießen sich laut donnernd in den Maid of the Mist Pool.
Im Osten liegen auch einige der unbestritten kulturellen Highlights, die Städte Toronto, Ottawa, Montréal und Quebec, die allesamt durch europäischen Einfluss geprägt sind.
Der Algonquin Park umfasst eine wunderbare Wildnis aus schroffen Klippen, klaren Bächen und Tausenden von See, die für eine Erkundung mit dem Kanu oder Kajak wie geschaffen sind.
Vom Sankt-Lorenzstrom erstreckt sich ein hoch aufragender Fjord in Richtung Nordwesten. Dies ist der Saguenay-Fjord an dessen Ufern das malerische Tadoussac liegt. Es gilt zusammen mit der Gaspé-Halbinsel als Eldorado für Walbeobachtungen.
New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia
Auch die Bay of Fundy ist berühmt für die zahlreichen Wale, die sich hier über die Sommermonate einfinden. So können Sie hier Mink-, Buckel- und Finnwale beobachten, seltener die Nordkaperwale und sehr häufig Delfine.
Halifax ist zwar eine Kleinstadt, muss sich aber hinter den Großstädten des Ostens nicht verstecken. Sie gilt als Stadt mit hoher Lebensqualität und verspricht Besuchern ein abwechslungsreiches Kultur-Programm.
Der Cabot Trail führt über eine spektakuläre Küstenstraße in den Cape Breton Highlands NP, der neben weiten Wäldern, Sumpflandschaften und Tundra auch fantastische Ausblicke auf den Atlantik zu bieten hat.
Der Kejimkujik NP ist ideal für ausgedehnte Wanderungen, denn nur 20% des Parks sind mit dem Auto befahrbar. Hier können Sie sich in aller Ruhe auf die Suche nach Schwarzbären machen, jedoch leben hier auch zahlreiche Vogelarten, die eine Beobachtung lohnen.
Im Kouchibougouac NP dominieren malerische Lagunen, ausgedehnte Strände und der Küste vorgelagerte Sandbänke. Da ist es nur natürlich, dass es sich bei diesem Park um ein Paradies für Vogelbeobachter handelt, aber auch Kajak- und Radtouren sind empfehlenswert.
Prince Edward Island gilt aufgrund der nahezu nicht mehr vorhandenen Wildnis als der gepflegte Vorgarten Kanadas. Hier findet man hügelige Felder, romantische Bauernhäuser und malerische Küstendörfchen, die zum Verweilen einladen.
Neufundland
Treibende Eisberge aus Grönland und viele verschiedenen Walarten bevölkern die Gewässer rund um Neufundland. St.Johns begeistert seine Besucher mit seiner Lage an einem Steilhang am Meer und mit den malerischen pastellfarbenen Häusern, die ihm den Namen ‚Klein-San-Francisco’ eingebracht haben.
Auf der Avalon Halbinsel im Osten der Insel liegen mehrere Schutzgebiete, die sich hervorragend für Vogelbeobachtungen eignen. In der Whitless Bay Reserve sollten Sie eine Kajak-Fahrt unternehmen und sich nicht erschrecken, wenn direkt neben Ihnen ein riesiger Walkopf neugierig aus dem Wasser auftaucht.
Der Wikinger-Trail verbindet zwei Welterbestätten miteinander: den Gros Morne NP und eine Tausend Jahre alte Wikingersiedlung bei L’Anse aux Meadows. Der Gros Morne NP gilt als geologische Laune der Natur und begeistert Forscher wie Touristen gleichermaßen mit seinen Gesteinsformationen, Fjorden und Flüssen.
Labrador
Das ‚Große Land’, wie es in Kanada genannt wird, wartet mit unendlich scheinenden rauen, lehmigen Hügeln auf. Riesige Karibuherden durchstreifen die etwa 300.000 Quadratkilometer und bieten einen Einblick in die Zeit vor der menschlichen Besiedlung Nordamerikas. Die Dörfer dieser Region sind geprägt vom Einfluss der Inuit-Völker, die lange vor den Weißen hier siedelten und sich von der Jagd und dem Fischfang ernährten.
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