Naturparks
Tongariro Nationalpark, UNESCO Weltkulturerbe und Weltnaturerbe
Der erste, schon 1887 unter Schutz gestellt, Nationalpark Neuseelands liegt zentral auf der Nordinsel und umfasst hauptsächlich die drei Berge Tongariro, Ngauruhu und Ruapehu. Sein Name bedeutet “weggetragener Südwind” und war ein Geschenk des lokalen Iwi-Stammes an die Neuseeländische Regierung, der darin die einzige Möglichkeit sah, die ihm heiligen Gipfel zu schützen. Die seit Peter Jacksons Film „Der Herr der Ringe“ eher unter dem Namen „Mordor“ bekannten hochaufragenden Vulkane bieten einen spektakulären Anblick, der einem die uralte Kraft und Macht der Natur vor Augen führt. Der 2797 m hohe Ruapehu hat eine vielgipfelige Spitze und ist der höchste und aktivste der drei Vulkane. Sein letzter Ausbruch war im September 2007, vor dem jedoch ein Frühwarnsystem rechtzeitig warnen konnte. Auch der Tongariro (1967 m) ist noch aktiv, spuckte aber zum letzten mal 1926 zum letzten mal Feuer und Asche. Auf seinem unebenen Gipfel befinden sich viele Seen und einige heiße Quellen sprudeln aus ihm heraus.
Während der Park im Winter ein gut besuchtes Skigebiet ist, eignet er sich im Sommer hervorragend für kleine und große Wander- oder Mountenbiketouren. Die beliebtesten Pfade hierfür sind der Tongariro Northern Circuit und der Tongariro Alpin Crossing.
Te Wahipounamu World Heritage Area, Weltnaturerbe der UNESCO
Das Gebiet Te Wahipounamu, das im Südwesten der Südinsel Neuseelands liegt umfasst vier Nationalparks (Westland-Nationalpark, Mount-Cook-Nationalpark, Mount-Aspiring-Nationalpark, Fiordland-Nationalpark) sowie zwei Naturschutzgebiete, drei zu wissenschaftlichen Zwecken geschützte Gebiete, 13 Landschaftsschutzgebiete, vier Wildschutzgebiete, fünf ökologische Schutzgebiete, mehrere unter Denkmalschutz stehende Stätten und ein privates Schutzgebiet.
Te Wahipounamu hat eine große kulturelle Bedeutung für die Ngai Tahu, die der Gegend, die eine einzigartige Flora und Fauna beherbergt, ihren Namen (übersetzt: Jadeort) gegeben haben.
Westland Tai Poutini Nationalpark
Der Park ist berühmt für seine hohe Lage, die im Norden bei dem 3498 m hohen Mount Tasman in den Neuseeländischen Alpen gipfelt. Mehrere Gletscherfließen auf bis zu einer Höhe von 200 m vom Gebirge herab und sind nur wenige Kilometer von der Küste entfernt. Zu dem Gebiet gehört auch ein farbenfroher und artenreicher Regenwald, der von den starken Regenfällen an der Westseite der Neuseeländischen Alpen genährt wird.
Aoraki/ Mount-Cook Nationalpark
Die alpine Hochgebirgslandschaft ist kaum bewaldet, was viele Blumen prachtvoll ausnutzen. Auch Vogelbeobachter werden hier einiges zum Bestaunen finden und Bergsteiger können sich mit dem höchsten Berg Neuseelands , dem Mount Cook (3754m), messen. Auch Skifahrer und Wanderer, für die Schutzhütten erbaut worden sind, können die wunderschöne Landschaft und die reine Luft in vollen Zügen genießen.
Mount-Aspiring-Nationalpark
Wilde Täler, steile Berge, alpine Auen und über 100 Gletscher machen de Mount-Aspiring-Nationalpark zum Paradies für Naturtouristen.
Fiordland-Nationalpark
Mit 12.500km² ist der Fiordland-Nationalpark nicht nur der größte, sondern auch einer der wildesten Nationalparks Neuseelands. Bis zur Baumgrenze ist er mit Regenwald bedeckt und Dickschnabelpinguine, neuseeländische Seebären und allerlei Vogelarten fühlen sich hier wohl.
Abel Tasman Nationalpark
Der meist besuchte, frei betretbare Nationalpark liegt an der Nordspitze der Südinsel. Seine schönen Marmor- und Kalksteinhügel sind von geheimnisvollen Höhlen und Grotten durchlöchert. Die Küste ist für ihr vielen kleinen Buchten mit Sandstränden und türkisem Wasser berühmt. Der Abel Tasman Track ist die beliebteste Wanderroute, denn er führt an eben diesen von Granitklippen umrahmten Buchten entlang und lädt zu erfrischenden Pausen im Pazifischen Ozean ein. Aber auch die Inlandsrouten führen durch bilderbuchschöne Landschaften und eine artenreiche Tierwelt.
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